Helfen Sie uns mit einer Flugpatenschaft oder einem Hundetransport per Auto
Der Tierschutz im Ausland ist für unsere Verhältnisse oft kaum vorstellbar, selbst in unseren europäischen Nachbarländern ist das Tier eine Ware, die weggeworfen wird, wenn man sie nicht mehr benötigt. Sei es ein nicht "schussfester" Jagdhund oder seien es Welpen, die unweigerlich produziert werden, weil Kastrationsprojekte und Aufklärung der Bevölkerung (noch) nicht wirksam sind.
Sicherlich gibt es auch bei uns Hunde in den Tierheimen, Hunde die zu Weihnachten verschenkt, aber nicht gewollt werden, Hunde die in der Urlaubszeit lästig sind. Sie landen in Tierheimen oder Pflegestellen, die keinesfalls mit den im Ausland befindlichen Tierheimen zu vergleichen sind. Vor allen Dingen werden sie nicht einfach getötet und sie erhalten hier auch eine gute tierärztliche Betreuung.
Sicherlich gibt es auch im Ausland schon entsprechende Einrichtungen. Die sind aber in vielen Ländern noch sehr rar.
Auch viele Tierheime vermitteln gern Hunde aus dem Ausland, denn sie sind hervorragend sozialisiert und können sich in ein bestehendes Rudel sehr gut einfügen. Der Trend geht zum Zweit- oder gar zum Dritthund. Der Tierschutz sollte nicht an der Grenze aufhören, auch wenn die Grenzen kaum noch erkennbar sind.
Viele Hunde kommen mit dem Flugzeug in die Schweiz oder per Kleinbus. Die meisten Fluggesellschaften lassen Tiere nicht allein fliegen, deshalb können Sie helfen, indem Sie sich als Flugpate zur Verfügung stellen, wodurch Ihnen keine Kosten entstehen.
Der Ablauf
1. Flugpaten werden nicht nur für Tiere gebraucht, auch die leeren Transportboxen müssen wieder zurück.
2. Wir brauchen Ihren Namen, die Flugdaten und ggf. Ihre Handynummer.
3. Die Tierschutzorganisation meldet den Hund oder die Box an und zahlt die Gebühr für den Transport.
4. Routinierte Flugpaten melden die Tiere schon bei der Buchung mit an.
5. Am Flughafen wird Ihnen das Tier gebracht. Sie erhalten alle erforderlichen Papiere. Dann checken Sie ein.
6. Manchmal wird der Hund und die Box noch einmal gewogen, Ihr Gepäck wird eingecheckt und dann geht es zum Sondergepäckschalter. Hier wird der Hund in der Box mitsamt den Papieren entgegengenommen.
7. Jetzt können Sie sich von ihrem Tierschutzhelfer verabschieden und den Flug geniessen.
8. Bei der Ankunft nehmen Sie sich gleich einen oder zwei Gepäckwagen, warten auf Ihr Gepäck und nehmen das Tier oder die Box wieder am Sondergepäck-Schalter entgegen.
9. Dann geht es ggf. durch den Zoll. Sie legen die Papiere vor und gehen in die Flughafenhalle. Dort werden Sie von der Tierschutzorganisation oder vom zukünftigen Herrchen schon erwartet.